ZFHR
zeitschrift für hochschulrecht, hochschulmanagement und hochschulpolitik

ISSN 1617-7126(Print)
ISSN 1613-7655 (Online)
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Abstract: Durch das Bundesrahmengesetz 2013 wurde die bisher getrennte Verantwortung für die Studien in der PädagogInnenbildung durch eine (teilweise) verpflichtende Kooperation von Pädagogischen Hochschulen und Universitäten ersetzt. Es gab/gibt verschiedene Möglichkeiten, die Studien, insbesondere in der Sekundarstufe (Allgemeinbildung), neu zu gestalten. Die Institutionen passten das Studienangebot rasch an die geänderten Rahmenbedingungen an und schlossen sich dazu in „Entwicklungsverbünden“ zusammen.

Abstract: Das Gesetz zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen- und Pädagogen wurde am 11. Juli 2013 verabschiedet. Damit wurde auch der Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung (QSR) eingerichtet.1 Der vorliegende Beitrag versucht, die Entstehung und Entwicklung der PädagogInnenbildung NEU in ihren Konturen nachzuzeichnen sowie auf den Prozess der Implementierung und Umsetzung der Reform der Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Österreich aus Sicht des QSR einzugehen.

Abstract: Der vorliegende Artikel beschreibt den Entstehungsprozess und die Umsetzung des gemeinsamen Lehramtsstudiums im Bereich der Sekundarstufe (Allgemeinbildung) im Regionalverbund Cluster Mitte (Oberösterreich und Salzburg). Mit dem Bundesrahmengesetz zur Einführung einer neuen Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen wurden rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen, die einen großen Veränderungsprozess in der Lehramtsausbildung bedingten. Die große Anzahl der Kooperationspartner, die in den Umsetzungsprozess eingebunden waren, erforderte ein konsequentes Projektmanagement, Verhandlungsbereitschaft und ein klares Bekenntnis zum Ziel der bestmöglichen Qualität der zukünftigen Lehramtsausbildung. Der Artikel versteht sich als Projektbericht, der die Umsetzung dieses Vorhabens umreißt, sowie einen Ausblick zur Zukunft der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung bietet.

Abstract: Seit Herbst 2016 wird in der Clusterregion Nord-Ost ein gemeinsames Bachelorstudium zur Erlangung eines Lehramts in der Sekundarstufe (Allgemeinbildung) durch die VerbundpartnerInnen Pädagogische Hochschule Niederösterreich, Pädagogische Hochschule Wien, Kirchlich Pädagogische Hochschule Wien/Krems, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik und Universität Wien angeboten. In einem gemeinsamen Entwicklungsprozess wurden hierfür Konzepte zu Lehrbetrauung, Finanzierung, Evaluierung, Datenmangement usw entworfen; das Curriculum orientiert sich an dem von der Universität Wien davor bereits angebotenen Bachelorstudium Lehramt und hat einen verstärkten Fokus auf Pädagogisch-Praktische Studien. Erste Evaluationsergebnisse des gemeinsamen Eignungsverfahrens liegen bereits vor und für die nahe Zukunft ist eine weitere synergetische Nutzung der jeweiligen Expertisen und Erfahrungen beabsichtigt. Verschiedene Projekte − vom gemeinsamen Masterstudium Lehramt bis zu Kooperationsmöglichkeiten in der Fort- und Weiterbildung der LehrerInnen − befinden sich in unterschiedlichen Planungsstadien.

Abstract: Die spezifische Ausgestaltung und Umsetzung der Rahmenvorgaben zur PädagogInnenbildung NEU erfordert von den Verbünden aus Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Österreich teils eigene Lösungsansätze. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Verbunds LehrerInnenbildung WEST Problembereiche und Annäherungen an die Implementierung und Umsetzung eines gemeinsamen Studienangebots in der Sekundarstufe (Allgemeinbildung) auf. Hervorgehoben werden einerseits die Herausforderung des Verbunds LehrerInnenbildung WEST in Verantwortung für die Ausbildung der deutschsprachigen SekundarstufenlehrerInnen in Südtirol, als auch good practice Ansätze und Problembereiche im Studienangebot sowie der Umsetzung.

Gehören die Eltern des Studierenden nicht zum Kreis der Anspruchsberechtigten nach § 2 Fam LAG sind die Familienbeihilfe und der Kinderabsetzbetrag nicht von der Höchststudienbeihilfe bei der Berechnung der Beihilfenhöhe abzuziehen. Hat ein Antragsteller keinen Anspruch auf Familienbeihilfe – mangels inländischen Wohnsitz oder Aufenthalt der Eltern – sind diese Leistungen nicht von der Höchststudienbeihilfe abzuziehen.

Gleichheitswidrigkeit des § 92 Abs 1 Z 5 UG über den Erlass bzw die Rückerstattung des Studienbeitrags wegen Inanspruchnahme durch Erwerbstätigkeit wegen unsachlicher Auswirkungen der Regelung infolge Abstellens auf ein Jahreseinkommen im einkommensteuerrechtlichen Sinn. Aufhebung der in Prüfung gezogenen Bestimmungen der StubeiV 2004 mangels gesetzlicher Grundlage.

Bei der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an einer Universität handelt es sich – ebenso wie unter Geltung des HSG 1998 – gemäß § 3 Abs 1 HSG 2014 um eine Körperschaft öffentlichen Rechts, die gemäß § 63 Abs 1 leg cit der Aufsicht des Bundesministers oder der Bundesministerin untersteht. Zur Aufsichtsführung ist dem Bundesminister oder der Bundesministerin die Kontrollkommission als Beirat beigestellt.