pm
perspektive mediation

ISSN 1814-3695(Print)
ISSN 2309-7515 (Online)
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Überblick: Dieser Beitrag gibt einen Überblick über das Schwerpunktthema dieses Heftes und stellt eine Einleitung für die nachfolgenden, vertiefenden Artikel dar. Es wird das im deutschsprachigen Raum relativ neue Konfliktlösungsmodell kurz vorgestellt. Neben den Anwendungsbereichen, den Voraussetzungen und der Struktur des Verfahrens werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Mediation dargestellt.

Überblick: Der Beitrag beschreibt die Notwendigkeit eines inneren und äusseren Paradigmenwechsels von CLP-Fachpersonen bezüglich ihrer professionellen Rolle. Herkömmliche Verhandlungsmethoden setzen Vorgehensweisen voraus, die für CLP nicht adäquat sind. Daher müssen sich alle am CLP-Verfahren beteiligten Fachpersonen ihre Verhaltensweisen bewusst machen und in einem ständigen Prozess in Weiterbildungen und im beruflichen Alltag überprüfen, ob sie in CLP-Mandaten tatsächlich „collaborative“ Eine Übersetzung des englischen Wortes „collaborative“ ins Deutsche ist praktisch nicht möglich. Das deutsche Wort „Kollaboration“ löst so negative Assoziationen aus, dass es für ein (positives) Konfliktlösungsverfahren quasi unbrauchbar ist. Und das Wort „Kooperation“ erfasst die Qualität der Zusammenarbeit eines CLP-Teams nur ungenügend. Daher wird der englische Begriff „collaborative law & practice“ verwendet (siehe auch Ziehe, Katja: Collaborative Law & Practice: Lösungen ausserhalb der Gerichte, in diesem Heft). arbeiten.

Überblick: Trennung löst meist eine emotionale Krise aus. In diesem Artikel laden die Autorinnen dazu ein, eine typische Trennung eines Paares Der geschilderte Fall wurde anonymisiert. zu begleiten und zu erfahren, wie in der interdisziplinären Arbeit des Collaborative Law & Practice (CLP) auf die emotionalen Bedürfnisse eingegangen und dadurch ein Mehrwert für das betroffene Familiensystem, die rechtliche Klärung und Lösungsfindung geschaffen wird.

Überblick: Welche Funktionen und Aufgaben haben die beiden neutralen Rollen Kinderspezialistin und Finanzexperte im Collaborative-Practice-Verfahren? Welche Unterschiede bestehen zu ähnlichen Rollen in anderen Streitbeilegungsverfahren? Die Auseinandersetzung mit den neutralen Professionellen macht die Bedeutung des Partizipationsvertrags und des interdisziplinären Teams deutlich.

Überblick: Dieser Beitrag soll einen Einblick in die grundlegenden Möglichkeiten und Wirkungen der Kommunikation im Allgemeinen und in Bezug auf deren Funktion im Rahmen eines strittigen Einigungsprozesses des Collaborative Law und Practice (CLP) ermöglichen. In diesem Rahmen werden auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Mediation aufgezeigt.

Überblick: Ausgehend von einem eindrücklich gescheiterten Mediationsfall schildert die Autorin ihre Entwicklung zur CLP-Anwältin sowie die Abklärung neuer Fälle in ihrer Kanzlei: das Erstgespräch, die Kriterien pro/contra einzelner Konfliktlösungsmodelle und schliesslich ein Ausblick, in welche Richtung sich ein synergetisch funktionierendes Netzwerk von Fachleuten bewegen könnte.

Überblick: Konflikte in und um fürsorgliche Beziehungen erfordern die Suche nach einer Autonomie in der Wechselseitigkeit. Dies gilt insbesondere für Fürsorgebeziehungen im Alter, doch nicht allein da. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag der Autorin anlässlich einer Fachtagung der BAFM zum Thema „Elder Mediation“ Es handelte sich um ein Einführungsreferat anlässlich der Fachtagung der BAFM (Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation), an der Mitte November 2013 in München über 100 Mediatorinnen und Mediatoren teilgenommen haben. .

Überblick: Ausgehend von der Schwerpunktnummer „quo vadis, Mediation?“ werden in loser Folge in dieser neuen Rubrik „Standpunkt“ Stellungnahmen zur Entwicklung der Mediation aus der Sicht verschiedener Mediationsverbände publiziert. Die deutsche BAFM (Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation) macht hier den Anfang mit einem Fokus auf Zertifizierung und Kostenhilfe.

Überblick: Ein Richter beantwortet die Frage, ob eine Mediation vor außerordentlicher Auflösung eines Lehrverhältnisses ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Sein Urteil könnte für Lehrlingsmediation in Österreich richtungsweisend sein. Damit Mediation sich und ihren Grundsätzen treu bleiben kann, wird es hier einer kritischen Betrachtung unterzogen.

Überblick: Die Nummer 2013/3 stand unter dem Schwerpunktthema „Quo vadis, Mediation? Darin wurde der erste Teil des Beitrags mit Blick auf die Entwicklung in angelsächsischen Ländern veröffentlicht. Hier nun der zweite Teil, der Beobachtung und Einschätzung der Entwicklung in Europa zur Diskussion stellt.