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Reihengeschäfte in der Umsatzsteuer

Europäische Schriften zur Mehrwertsteuer
Band 3

537 Pages
ISBN 978-3-7046-7786-0 (Print)
ISBN 978-3-7046-7909-3 (eBook)
Publicationdate: Dec 5, 2017
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https://elibrary.verlagoesterreich.at/book/99.105005/9783704679093
Über 30 Fallbeispiele zu umsatzsteuerlichen Fragen bei grenzüberschreitenden Lieferketten
Handelswaren durchlaufen vom Produzenten bis zum Endkunden typischerweise mehrere Handelsstufen. Wirtschaftlich sinnvoll ist es, die Waren nicht nacheinander von Verkäufer zu Verkäufer zu befördern, sondern die Waren vom Ersten in der Reihe direkt zum Endkunden zu bringen - in einem sogenannten "Reihengeschäft".
Überschreitet eine solche Lieferkette eine Staatsgrenze, hat jeder Beteiligte dieses Reihengeschäfts, also jeder Produzent und jeder Groß- und Einzelhändler, hinsichtlich der Umsatzsteuer zu prüfen: Ist die Lieferung steuerbefreit? Ist ein innergemeinschaftlicher Erwerb oder eine Einfuhr zu versteuern? In welchem Staat ist die Umsatzsteuer gegebenenfalls abzuführen?
In diesem Buch wird untersucht, nach welchen Kriterien diese Fragen zu klären sind. Zudem wird erörtert, welche besonderen Fälle in der Praxis auftreten können und welche Potenziale bei der Vertragserrichtung, im Abgabenverfahren und auch seitens des Gesetzgebers genützt werden könnten. Die Ausführungen werden durch mehr als 30 Beispiele veranschaulicht.
  • Inhaltsverzeichnis9-19
  • Beispielverzeichnis19-21
  • Abkürzungsverzeichnis21-29
  • 1. Einleitung und Aufbau der Untersuchung29-33
    • 1.1 Problemaufriss29-31
    • 1.2 Aufbau der Untersuchung31-33
  • 2. Grundlagen des Mehrwertsteuersystems der EU33-109
    • 2.1 Die Stellung des Steuerrechts im Europäischen Binnenmarkt33-36
    • 2.2 Das Belastungsziel der Mehrwertsteuer36-38
    • 2.3 Grenzüberschreitende Warenlieferungen und Allphasenbesteuerung38-43
      • 2.3.1 Das „Bestimmungslandprinzip“38-40
      • 2.3.2 Das „Ursprungslandprinzip“40-41
      • 2.3.3 Die Zukunft des innergemeinschaftlichen Warenverkehrs41-43
    • 2.4 Grundlagen: Grenzüberschreitende Liefergeschäfte in der MwStSystRL43-83
      • 2.4.1 Das Regelungsziel: Abgrenzung der Steuerhoheiten43-44
      • 2.4.2 Steuertatbestände und Befreiungsbestimmungen44-60
        • 2.4.2.1 Steuertatbestand: Lieferung44-50
          • 2.4.2.1.1 Lieferungen ohne Ortsveränderung der Ware46-47
          • 2.4.2.1.2 Lieferungen mit Ortsveränderung der Ware47-50
        • 2.4.2.2 Steuerbefreiung: Innergemeinschaftliche Lieferung50-53
        • 2.4.2.3 Steuertatbestand: Innergemeinschaftlicher Erwerb53-54
        • 2.4.2.4 Steuertatbestand: Innergemeinschaftliches Verbringen54-56
        • 2.4.2.5 Steuertatbestand: Einfuhr56-59
        • 2.4.2.6 Steuerbefreiung: Ausfuhr59-60
      • 2.4.3 Nachweisvoraussetzungen für die Steuerbefreiungen60-68
        • 2.4.3.1 Nachweis Innergemeinschaftliche Lieferung61-62
        • 2.4.3.2 Nachweis Ausfuhrlieferung62-64
        • 2.4.3.3 Nachweisverpflichtungen als Beweislastverteilungsregeln64-68
      • 2.4.4 Autonome Beurteilung der Steuer- und Befreiungstatbestände68-71
      • 2.4.5 Vertrauensschutz71-82
        • 2.4.5.1 Vertrauensschutz in der Mehrwertsteuer71-73
        • 2.4.5.2 Vertrauensschutz bei Lieferungen im Reihengeschäft73-75
        • 2.4.5.3 Zum gegenwärtigen Regelungsstand des Vertrauensschutzes75-80
        • 2.4.5.4 Steuerhinterziehung und Betrug80-82
      • 2.4.6 Zwischenbetrachtung: Die imperfekte dauerhafte Übergangsregelung82-83
    • 2.5 Begriffsbestimmung: „Reihengeschäft“83-106
      • 2.5.1 Wirtschaftlicher Hintergrund von Reihengeschäften84-84
      • 2.5.2 Grundschema und Grundbegriffe84-86
      • 2.5.3 Rückblick auf 100 Jahre Reihengeschäfte86-89
      • 2.5.4 Der gegenwärtige Rechtsstand de lege lata89-105
        • 2.5.4.1 Begriffsverwendung im nationalen Mehrwertsteuerrecht91-93
        • 2.5.4.2 Teilaspekte des Begriffs „Reihengeschäft“93-101
          • 2.5.4.2.1 Ein Transportvorgang94-95
          • 2.5.4.2.2 Beliebiger Transporteur95-95
          • 2.5.4.2.3 Ein- und derselbe Gegenstand95-96
          • 2.5.4.2.4 Lieferung nach Lieferung96-98
          • 2.5.4.2.5 Keine Höchstzahl an Beteiligten98-98
          • 2.5.4.2.6 Abfolge der Geschäftsanschlüsse98-99
          • 2.5.4.2.7 Lieferung ins Ausland99-99
          • 2.5.4.2.8 Ansässigkeit der Beteiligten99-100
          • 2.5.4.2.9 Unternehmereigenschaft der Beteiligten100-101
        • 2.5.4.3 Die Kernfrage der Reihengeschäfte101-102
        • 2.5.4.4 Drei Problemfelder, abstrakt betrachtet102-104
          • 2.5.4.4.1 Normenkollisionen102-103
          • 2.5.4.4.2 Divergierendes Normenverständnis103-103
          • 2.5.4.4.3 Abweichende Sachverhaltsannahmen103-104
        • 2.5.4.5 Abgrenzung: Was ein Dreiecksgeschäft nicht ermöglicht104-105
      • 2.5.5 Folgen einer Fehlbeurteilung105-106
      • 2.5.6 Exkurs: Das Streckengeschäft im Zivilrecht106-109
  • 3. Reihengeschäfte in der Rechtsprechung109-147
    • 3.1 2006: EuGH – Rs EMAG Handel Eder110-114
      • 3.1.1 Sachverhalt110-112
      • 3.1.2 Entscheidung des EuGH112-113
      • 3.1.3 Quintessenz113-114
    • 3.2 2007: VwGH – Nachfolgeentscheidung EMAG114-115
    • 3.3 2011: EuGH – Rs Euro Tyre Holding115-120
      • 3.3.1 Sachverhalt115-116
      • 3.3.2 Entscheidung des EuGH116-120
      • 3.3.3 Quintessenz120-120
    • 3.4 2011: BFH – Vertrauensschutz (V. Senat)120-122
      • 3.4.1 Sachverhalt120-120
      • 3.4.2 Entscheidung des BFH120-121
      • 3.4.3 Quintessenz121-122
    • 3.5 2012: UFSL – Treibstofflieferungen122-125
      • 3.5.1 Sachverhalt122-123
      • 3.5.2 Entscheidung des UFS123-124
      • 3.5.3 Quintessenz124-125
    • 3.6 2012: EuGH – Rs VSTR125-131
      • 3.6.1 Sachverhalt125-126
      • 3.6.2 Entscheidung des EuGH126-130
      • 3.6.3 Quintessenz130-131
    • 3.7 2013: BFH – Nachfolgeentscheidung „VSTR I“ (XI. Senat)131-134
      • 3.7.1 Rezeption durch den BFH131-133
      • 3.7.2 Quintessenz133-134
    • 3.8 2015: BFH – Nachfolgeentscheidung „VSTR II“ (XI. Senat)134-139
      • 3.8.1 Erneuter Gang zum BFH134-138
      • 3.8.2 Quintessenz138-139
    • 3.9 2015: BFH – Missing Trader (XI. Senat)139-144
      • 3.9.1 Sachverhalt139-141
      • 3.9.2 Entscheidung des BFH141-143
      • 3.9.3 Quintessenz143-144
    • 3.10 2016: VwGH – Vertrauensschutz und befördernder Letzterwerber144-146
      • 3.10.1 Aufhebung der UFS-Entscheidung „Treibstofflieferungen“144-145
      • 3.10.2 Ausblick: EuGH-Vorlage durch das BFG145-146
      • 3.10.3 Quintessenz146-147
  • 4. Aufschließung der EuGH-/BFH-Rechtsprechung147-169
    • 4.1 Der „objektive Charakter“ innergemeinschaftlicher Liefergeschäfte147-152
      • 4.1.1 Der „objektive Charakter“ einer Lieferung im Reihengeschäft148-150
      • 4.1.2 Materielle Befreiungsvoraussetzungen, formelle Nachweisverpflichtungen150-152
    • 4.2 Vertrauensschutz bei Verkennung des „objektiven Charakters“ der Lieferung152-159
      • 4.2.1 Die Rezeption der Euro Tyre Holding-Entscheidung152-153
      • 4.2.2 BFH: „Subjektivisten“ vs „Objektivisten“153-159
    • 4.3 Die Bedeutung der „Orte der Übertragung der Verfügungsmacht“159-167
      • 4.3.1 Die EuGH/BFH-Rechtsprechung: Schlussfolgerungen160-163
      • 4.3.2 Deduktive Lösung nach MwStSystRL und Rechtsprechung163-165
      • 4.3.3 Induktive Erklärung an Hand eines Systemprinzips165-167
    • 4.4 Zusammenfassung167-169
  • 5. Die Übertragung der „Verfügungsmacht“169-225
    • 5.1 Die umsatzsteuerliche „Verfügungsmacht“ (Art 14 Abs 1 MwStSystRL)170-181
      • 5.1.1 EuGH-Rs Shipping and Forwarding172-173
      • 5.1.2 EuGH-Rs Auto Lease Holland173-174
      • 5.1.3 EuGH-Rs Centralan Property174-176
      • 5.1.4 EuGH-Rs Eon Aset176-177
      • 5.1.5 EuGH-Rs Fast Bunkering Klaipeda177-181
    • 5.2 Abgrenzung: Die Verfügungsmacht und ausgewählte Rechtsbegriffe181-192
      • 5.2.1 Die Verfügungsmacht und das wirtschaftliche Eigentum181-184
      • 5.2.2 Die Verfügungsmacht und die IFRS/IRS im Besonderen184-185
      • 5.2.3 Die Verfügungsmacht und das zivilrechtliche Eigentum185-189
      • 5.2.4 Die Verfügungsmacht und der (bloße) Sachbesitz189-192
    • 5.3 Wo wird die Verfügungsmacht übertragen?192-206
      • 5.3.1 Ursache und Wirkung einer umsatzsteuerlichen Lieferung193-196
      • 5.3.2 Die traditionelle deutsche Rechtsauffassung196-198
      • 5.3.3 Realer Lieferort vs umsatzsteuerlicher Ort der Steuerbarkeit198-201
      • 5.3.4 Österreichische Perspektive zum „Lieferort“201-203
      • 5.3.5 Lieferortbestimmung durch Parteienvereinbarungen203-206
    • 5.4 „Ort der Übertragung der Verfügungsmacht“ – ein abstraktes Novum?206-217
      • 5.4.1 Der Erfüllungsort in ABGB und BGB207-210
      • 5.4.2 Der Erfüllungsort nach CISG („UN-Kaufrecht“)210-215
      • 5.4.3 Der Erfüllungsort einer Lieferung nach EuGVVO215-217
    • 5.5 Zwischenbetrachtung und Typenbildung217-220
    • 5.6 Zur besonderen Bedeutung des Gefahrenübergangs im Reihengeschäft220-222
    • 5.7 Zusammenfassung222-225
  • 6. Das konventionelle Kriterium: Die „Transportveranlassung“225-253
    • 6.1 Die Gretchenfrage: Wer „veranlasst“ einen Transport?227-229
    • 6.2 Überbrückungsvorschlag: Verfügungsmacht statt „Transportveranlassung“229-230
    • 6.3 Atypische Sachverhaltskonstellationen230-236
    • 6.4 Der beteiligte Unternehmer als Frachtführer?236-247
      • 6.4.1 Zur Rechtsposition und Haftung eines Frachtführers237-245
        • 6.4.1.1 Zu den Rechten des Frachtführers bezüglich der Liefersache237-238
        • 6.4.1.2 Zu den Risiken des Frachtführers bezüglich der Liefersache238-245
      • 6.4.2 Trennung Lieferung/Güterbeförderungsleistung – praktische Grenzen245-247
    • 6.5 Atypische Vereinbarungen als Scheingeschäfte?247-251
    • 6.6 Zusammenfassung251-253
  • 7. Ausgewählte Fragen zu Reihengeschäften253-319
    • 7.1 Vertrauensschutz und Vorsteuerabzug im Reihengeschäft253-258
      • 7.1.1 Vertrauensschutz für Letzterwerber?254-256
      • 7.1.2 Vertrauensschutz für Zwischenerwerber?256-258
    • 7.2 Aspekte der Gefahr- und Kostentragung; Incoterms-Klauseln258-275
      • 7.2.1 Kostentragung: insignifikant259-260
      • 7.2.2 Gefahrtragung gemäß Incoterms-Klauseln im Besonderen260-273
        • 7.2.2.1 Struktur der Incoterms-Klauseln: Paare von Rechten und Pflichten260-263
        • 7.2.2.2 Incoterms: Das entscheidende Detail263-273
      • 7.2.3 Zur „unfreien Versendung“ im Besonderen273-275
    • 7.3 Vollmachten, Stellvertretung275-276
    • 7.4 Klarstellung: „Absichtsbekundungen“ und der objektiv verwirklichte Sachverhalt276-278
    • 7.5 UID-Verwendung278-280
    • 7.6 Transportversicherung280-282
    • 7.7 Gebrochene Beförderung/Versendung282-297
      • 7.7.1 Gebrochener Transport ohne Reihengeschäft283-284
      • 7.7.2 Gebrochener Transport im Reihengeschäft284-293
        • 7.7.2.1 „Echter“ gebrochener Transport284-289
        • 7.7.2.2 „Unechter“ gebrochener Transport289-291
        • 7.7.2.3 Gebrochener Transport bei längeren Reihengeschäftsketten291-293
      • 7.7.3 Exkurs: War EuGH EMAG gar kein Reihengeschäft?293-297
    • 7.8 Reihengeschäfte und Kommissionsgeschäfte297-305
      • 7.8.1 Kommissionsgeschäfte aus dem Blickwinkel der Umsatzsteuer298-300
      • 7.8.2 Zuordnung der Warenbewegung im Kommissionsgeschäft300-304
        • 7.8.2.1 Lösungsschema Einkaufskommission301-303
        • 7.8.2.2 Lösungsschema Verkaufskommission303-304
        • 7.8.3 Österreichische Sonderfragen zum Kommissionsgeschäft304-305
    • 7.9 Reihengeschäfte und Konsignationslager305-308
    • 7.10 Reihengeschäfte innerhalb von Organschaften (Mehrwertsteuergruppen)308-315
      • 7.10.1 „Neutralisierung“ von Reihengeschäften309-315
      • 7.10.2 EuGH Skandia America und Reihengeschäfte315-319
  • 8. Reihengeschäfte mit Drittlandsberührung319-339
    • 8.1 Einfuhrlieferungen, Einfuhrreihengeschäfte319-334
      • 8.1.1 Zu Schuldner und Vorsteuerabzug der EUSt320-322
      • 8.1.2 Vereinfachung beim Vorsteuerabzug der EUSt?322-325
      • 8.1.3 Die Lieferortregelungen bei der Einfuhr325-329
      • 8.1.4 VO BGBl II 584/2003 (Einfuhrreihengeschäfte)329-334
    • 8.2 Ausfuhrlieferungen, Ausfuhrreihengeschäfte334-338
    • 8.3 Zusammenfassung338-339
  • 9. Die deutsche Reihengeschäftsregelung339-351
    • 9.1 Eine kurze Wortlautinterpretation der deutschen Reihengeschäftsregelung339-341
    • 9.2 Standpunkt des BFH341-348
      • 9.2.1 Gibt es eine Präferenz für die Zuordnung zur ersten Lieferung?342-343
      • 9.2.2 Alternativer Vorschlag einer unionsrechtskonformen Interpretation343-345
      • 9.2.3 Konventionelle Lesart sinnvoller?345-348
    • 9.3 Bedeutung für Österreich und andere Unionsstaaten?348-349
    • 9.4 Zusammenfassung349-351
  • 10. Dreiecksgeschäfte351-373
    • 10.1 Anwendungsvoraussetzungen352-353
    • 10.2 Zur Interpretation der Vereinfachungsregelung353-354
    • 10.3 Ausgangspunkt und Rechtsfolgen der Vereinfachungsregelung354-361
      • 10.3.1 Die verwirklichten Steuertatbestände355-355
      • 10.3.2 Die beteiligten Unternehmer und ihre Obliegenheiten355-359
        • 10.3.2.1 Der erste „Lieferer“355-356
        • 10.3.2.2 Der mittlere „Erwerber“356-359
        • 10.3.2.3 Der letzte „Empfänger“359-359
      • 10.3.3 Zwischenergebnis: Rechtsfolgen der Vereinfachungsregelung359-361
    • 10.4 Ausgewählte Faktoren bei der Beurteilung eines Dreiecksgeschäfts361-371
      • 10.4.1 Zur Ansässigkeit der beteiligten Steuerpflichtigen361-362
      • 10.4.2 Keine UID-Erteilung bloß für Dreiecksgeschäfte362-363
      • 10.4.3 Zeitpunkt der UID-Erteilung363-364
      • 10.4.4 Zur Schädlichkeit zusätzlich vorhandener UIDNummern364-366
      • 10.4.5 Zur Frage der Transportdurchführung366-368
      • 10.4.6 „Dreiecksgeschäfte“ mit mehr als drei Beteiligten?368-371
    • 10.5 Zusammenfassung371-373
  • 11. Vertragliche Gestaltungsspielräume bei Reihengeschäften373-429
    • 11.1 Begriffsbestimmung: „Reihengeschäftsklauseln“374-375
    • 11.2 Allgemeine Fragen zu Reihengeschäftsklauseln375-385
      • 11.2.1 Vorfrage: Anwendbares Zivilrecht?375-378
        • 11.2.1.1 Kollisionsrechtliche Beurteilung375-377
        • 11.2.1.2 Eingeschränkte Bedeutung des Zivilrechts für Zuordnungsvereinbarungen377-377
        • 11.2.1.3 Wesentliche Bedeutung des Zivilrechts für Nebenabreden (Informationsklauseln)377-378
      • 11.2.2 Zur Auslegung von Reihengeschäftsklauseln und zur „Verfügungsmacht“378-385
    • 11.3 Sonderfragen zu Informationsklauseln385-414
      • 11.3.1 Ausgangspunkt: Das Informationsdefizit der Beteiligten385-391
      • 11.3.2 Zur abgabenrechtlichen Bedeutung der zivilrechtlichen Beurteilung391-393
      • 11.3.3 Zivilrechtliche Klauselkontrolle („AGB-Kontrolle“)393-399
        • 11.3.3.1 Einbeziehungskontrolle393-394
        • 11.3.3.2 Geltungskontrolle394-395
        • 11.3.3.3 Inhaltskontrolle395-397
        • 11.3.3.4 Sonstige Prüfungsmaßstäbe397-399
      • 11.3.4 Informationsklauseln und Vertrauensschutz399-402
      • 11.3.5 Grenzen des Informationsanspruchs402-404
      • 11.3.6 Sanktionierung von Informationsklauseln404-408
      • 11.3.7 Informationsanspruch ohne Vereinbarung?408-410
      • 11.3.8 Passt die Informationsklausel zum Geschäftsfall?410-412
      • 11.3.9 Formulierung von Informationsklauseln – praktische Überlegungen412-414
    • 11.4 Sonderfragen zu Zuordnungsvereinbarungen414-427
      • 11.4.1 Bedingte AGB-Kontrolle415-415
      • 11.4.2 Gezielte Zuordnung der Warenbewegung – woraufhin?415-417
      • 11.4.3 Auflösung kollidierender Zuordnungsvereinbarungen417-423
        • 11.4.3.1 Die Hierarchie der Vereinbarungen418-418
        • 11.4.3.2 Objektiver Erklärungswert418-419
        • 11.4.3.3 Tatsächliche Durchführung und konkludente Vertragsänderung419-420
        • 11.4.3.4 Vermutungsregelung (nur Deutschland)420-421
        • 11.4.3.5 Übereinstimmende rechtliche Beurteilung?421-423
      • 11.4.4 Abgrenzung: Missbrauch423-425
      • 11.4.5 Klarstellung: Zuordnungsvereinbarungen und Steuerbetrug425-427
    • 11.5 Zusammenfassung427-429
  • 12. Reihengeschäfte de lege ferenda429-497
    • 12.1 Zwischenbetrachtung: Besteht tatsächlich Handlungsbedarf?429-431
    • 12.2 Reihengeschäfte als systemimmanentes Spannungsfeld431-434
    • 12.3 Handlungsmöglichkeiten für EU, Einzelstaaten und Verwaltungspraxis434-472
      • 12.3.1 Aktuelle Regelungsbestrebungen434-437
      • 12.3.2 Zuordnungswahlrechte: Möglichkeiten und Grenzen437-451
        • 12.3.2.1 Zuordnungswahlrechte und die eine Lösung nach der MwStSystRL438-444
        • 12.3.2.2 Zuordnungswahlrechte de lege ferenda444-446
          • 12.3.2.2.1 Zuordnungswahlrechte als grober Systembruch444-446
          • 12.3.2.2.2 Zuordnungswahlrechte: Zuordnung nach UID-Nummer als Beispiel446-451
      • 12.3.3 Vereinfachter Vertrauensschutz zur Entschärfung der Zuordnungsfrage451-454
      • 12.3.4 Typisierungen und Zuordnungsvermutungen454-460
        • 12.3.4.1 Zum Rechtsrahmen typisierender Regelungen455-456
        • 12.3.4.2 Der atypische Fall: Im Reihengeschäft ein qualifizierter Härtefall456-457
        • 12.3.4.3 Widerlegbare Zuordnungsvermutung – zurück zum Status quo?457-458
        • 12.3.4.4 Zum Ansatzpunkt einer widerlegbaren Zuordnungsvermutung458-460
      • 12.3.5 Qualifizierte Übernahme der EuGH-Rechtsprechung460-461
      • 12.3.6 Instrumente auf Ebene der Finanzverwaltungen461-469
        • 12.3.6.1 Schlichtes Ignorieren: Unzulässig461-462
        • 12.3.6.2 Die Nichtbeanstandung nach dem deutschen UStAE462-465
        • 12.3.6.3 Cross Border Rulings für Reihengeschäfte?465-468
        • 12.3.6.4 Ausübung von Ermessen468-469
          • 12.3.6.4.1 Ermessensübung bei Vertrauensschutz nach § 236 BAO469-469
          • 12.3.6.4.2 Ermessensübung bezüglicher der Frage einer Rechtskraftdurchbrechung469-472
    • 12.4 Exkurs: Regelungsbestrebungen zum Reihengeschäft in Deutschland (UStG-E)472-494
      • 12.4.1 Begriffsdefinition „Reihengeschäft“ nach UStG-E (Satz 1)473-474
      • 12.4.2 Zuordnungsvermutung abhängig von „Beförderung oder Versendung“ (Sätze 2–4)474-481
        • 12.4.2.1 „Beförderung oder Versendung“ im konventionellen Verständnis475-477
        • 12.4.2.2 Widerlegungsmöglichkeit auch für Ersten und Letzten notwendig!477-479
        • 12.4.2.3 Widerlegungsmöglichkeit auch für die Finanzverwaltung notwendig!479-480
        • 12.4.2.4 Widerlegungsmöglichkeit bei gänzlich anders gelagerten Sachverhalten480-481
      • 12.4.3 Die Beweismittel zur Widerlegung der vermuteten Zuordnung (Sätze 5–7)481-491
        • 12.4.3.1 Grundsätzliche Freiheit der Beweismittel481-483
        • 12.4.3.2 Keine Bindung der Finanzverwaltung an vereinfachte Nachweise483-485
        • 12.4.3.3 Widerlegung mittels UID innerhalb der EU (Satz 5)485-488
        • 12.4.3.4 Widerlegung beim Ausfuhrreihengeschäft (Satz 6)488-490
        • 12.4.3.5 Widerlegung beim Einfuhrreihengeschäft (Satz 7)490-491
      • 12.4.4 Bedeutung der Incoterms-Klauseln im Gefüge des UStG-E491-493
      • 12.4.5 Befund zum UStG-E493-494
    • 12.5 Zusammenfassung494-497
  • 13. Schlussbetrachtung497-503
  • Literaturverzeichnis503-519
  • Judikaturverzeichnis519-529
  • Verzeichnis Erlässe und sonstige Materialien529-533
  • Stichwortverzeichnis533--1
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