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Verteilungsgerechtigkeit im Recht



642 Pages
ISBN 978-3-7046-7529-3 (Print)
ISBN 978-3-7046-7808-9 (eBook)
Publicationdate: Jul 3, 2017
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https://elibrary.verlagoesterreich.at/book/99.105005/9783704678089
Verteilungsgerechtigkeit erstmals aus juristischer Sicht analysiert.
Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit wird in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, vor allem in der Philosophie und in den Wirtschaftswissenschaften, seit langem intensiv und durchaus kontrovers diskutiert. In der österreichischen Rechtswissenschaft wurde die Frage der Verteilungsgerechtigkeit bislang jedoch kaum thematisiert, obwohl Umverteilung heute im Wesentlichen aufgrund von Rechtsvorschriften erfolgt.
Dieses Werk beleuchtet erstmals die "Verteilungsgerechtigkeit im Recht" aus dem Blickwinkel unterschiedlicher juristischer Disziplinen. Im Hauptteil wird das Thema aus der Sicht des Verfassungsrechts, des Steuerrechts, des Sozialrechts sowie des Finanzverfassungs- und Finanzausgleichsrechts eingehend erörtert. Diesem rechtsdogmatischen Teil sind vier kürzere Beiträge vorangestellt, die das Thema aus philosophischer und ökonomischer Perspektive erläutern.
  • Inhaltsverzeichnis7-17
  • Philosophische Theorien der Verteilungsgerechtigkeit. Eine Skizze17-41
    • I. Einleitung17-18
    • II. Aristoteles’ Verständnis der Verteilungsgerechtigkeit18-20
    • III. Kants Umdeutung der traditionellen iustitia distributiva20-22
    • IV. Verteilungsgerechtigkeit in der Philosophie der Gegenwart22-38
      • A. Egalitaristische Verteilungsgerechtigkeit I: Rawls’ Differenzprinzip23-26
      • B. Egalitaristische Verteilungsgerechtigkeit II: Dworkins’ Prinzip der Ressourcengleichheit26-29
      • C. Freiheitsrechtliche Konzeption der Verteilungsgerechtigkeit29-32
      • D. Walzers pluralistische Gerechtigkeit32-34
      • E. Der gerechtigkeitstheoretische capability-approach von Amartya Sen und Martha Nussbaum34-38
      • Literaturverzeichnis38-41
  • Recht und soziale Verteilungsgerechtigkeit in soziologischer und ethischer Perspektive41-81
    • I. Einleitung41-42
    • II. Arten und Funktionen sozialer Normen42-49
    • III. Das Recht als soziales Verteilungsmedium49-56
    • IV. Die Idee der sozialen Verteilungsgerechtigkeit56-63
    • V. Verfassungsrechtliche Garantien sozialer Verteilungsgerechtigkeit63-69
    • VI. Verteilungsgerechtigkeit, soziale Ungleichheit und Sozialstaat69-77
      • Literaturverzeichnis77-81
  • Verteilungsgerechtigkeit: Was sagt der Ökonom dazu?81-99
    • I. Warum Gerechtigkeit?81-82
    • II. Was ist Gerechtigkeit?82-85
    • III. Wann sind Steuern gerecht?85-87
    • IV. Ökonomische Theorie und Gerechtigkeitstheorie: Wer beeinflusst wen?87-93
    • V. Was bleibt von der Gerechtigkeitsidee?93-94
    • VI. Zusammenfassung94-96
      • Literaturverzeichnis96-99
  • Umverteilung durch den Staat in Österreich99-123
    • I. Einleitung99-101
    • II. Konzeption, Methode und Daten101-103
    • III. Großes Umverteilungspotential durch hohe Staatsquote –aber regressive Steuerstruktur103-104
    • IV. Der Sozialstaat verringert die Ungleichheit der Markteinkommen deutlich104-109
    • V. Steuern und Abgaben wirken in Summe nur mäßig progressiv109-111
    • VI. Die Umverteilung von hohen zu niedrigen Einkommen erfolgt durch Staatsausgaben111-117
      • A. Arbeitsmarktpolitik und Sozialhilfe112-114
      • B. Familienleistungen114-116
      • C. Gesundheitsleistungen116-116
      • D. Bildungsausgaben116-117
      • E. Wohnbauförderung und Wohnbeihilfe117-117
    • VII. Zunehmende Ungleichheit117-119
    • VIII. Resümee119-122
      • Literaturverzeichnis122-123
  • Verteilungsgerechtigkeit im Verfassungsrecht123-253
    • I. Einleitung123-125
    • II. Haushaltsbezogene Beschränkungen125-137
      • A. Budget und Umverteilung125-126
      • B. Europa- und völkerrechtliche Vorgaben der Haushaltspolitik126-129
      • C. Innerstaatliche Vorschriften zur Sicherstellung der Haushaltsdisziplin129-137
    • III. Verfassungsrechtliche Grenzen der Umverteilung137-226
      • A. Umverteilung als zweistufiger Vorgang137-140
      • B. Verfassungsrechtliche Grenzen der Mittelbeschaffung140-214
        • 1. Mittelbeschaffung durch Steuern142-177
          • a) Rechtfertigung von Steuern am Maßstab des Eigentumsgrundrechts143-154
            • aa) Die österreichische Grundrechtsdogmatik143-147
            • ab) Die Rechtsprechung des BVerfG147-150
            • ac) Die Rechtsprechung des EGMR150-154
          • b) Rechtfertigung von Steuern am Maßstab des Gleichheitssatzes154-170
            • ba) Das Leistungsfähigkeitsprinzip155-166
            • bb) Zulässigkeit einer progressiven Tarifgestaltung166-170
            • bc) Zulässigkeit einer degressiven Tarifgestaltung170-177
        • 2. Mittelbeschaffung durch Sozialversicherungsbeiträge177-208
          • a) Allgemeine Überlegungen177-184
          • b) Systemgrundsätze des Sozialversicherungsrechts184-204
            • ba) Sozialversicherung als Pflichtversicherung184-187
            • bb) Sozialversicherungsgemeinschaft als Risikogemeinschaft187-194
            • bc) Sozialversicherung als Versicherung und Versorgung194-201
            • bd) Sozialversicherung und Leistungsanspruch201-204
            • be) Keine Geltung des Äquivalenzgrundsatzes204-208
        • 3. Zusammenfassung und weiterführende Überlegungen208-211
          • a) Zusammenfassung208-211
          • b) Weiterführende Überlegungen211-214
      • C. Verfassungsrechtliche Grenzen der Mittelverwendung214-225
        • 1. Allgemeine Überlegungen214-215
        • 2. Die Gewährung sozialer Leistungen215-219
          • a) Zur verfassungsrechtlichen Ausgangslage215-219
          • b) Der Gleichheitssatz als Schranke des Sozialgesetzgebers219-225
      • D. Exkurs: Staatsorganisation und Umverteilung225-226
    • IV. Verfassungsrechtlich gebotene Umverteilung226-244
      • A. Sozialstaatsprinzip227-231
        • 1. Bundesverfassung227-228
        • 2. Landesverfassungen228-229
        • 3. Ergebnis und Schlussfolgerungen229-231
      • B. Soziale Grundrechte231-234
        • 1. Soziale Grundrechte in der genuin österreichischen Grundrechtsordnung231-231
        • 2. Soziale Grundrechte in der „europäisierten“ Grundrechtsordnung231-233
        • 3. Soziale Grundrechte in der internationalen Grundrechtsordnung233-233
        • 4. Ergebnis und Schlussfolgerungen233-234
      • C. Soziale Grundrechtsgehalte, Schutzpflichten und derivative Leistungsansprüche234-243
        • 1. Soziale Grundrechtsgehalte234-235
        • 2. Schutzpflichten235-236
        • 3. Die Relevanz des Gleichheitsgrundsatzes für staatliche Umverteilung236-242
          • a) Derivative Leistungsansprüche237-237
          • b) Schutz des Sozialstaats vor Rückbau237-241
          • c) Umverteilungsrelevante Reflexwirkungen des Gleichheitsgebots?241-242
          • d) Transfergerechtigkeit: „Wenn Umverteilung, dann sachlich“242-242
          • e) Generationengerechtigkeit?242-243
      • D. Ergebnis243-244
    • V. Resümee244-246
      • Literaturverzeichnis246-253
  • Aspekte einer gerechten Lastenverteilung im Steuerrecht253-503
    • Vorwort253-254
    • I. Besteuerung des Einkommens in Österreich vor dem Hintergrund der Lastenverteilung254-306
      • A. Theoretische Fragen rund um den Einkommensbegriff254-262
        • 1. Was ist Einkommen? Der ökonomische Einkommensbegriff254-258
        • 2. Möglichkeiten der legistischen Ausformulierung des Einkommensbegriffs258-260
        • 3. Synthetische Einkommensteuer vs Schedulensteuer260-262
      • B. Der Einkommensbegriff des Einkommensteuergesetzes262-271
        • 1. Rechtsentwicklung262-265
        • 2. Übereinstimmung des Einkommensbegriffs des EStG mit einem der ökonomischen Einkommensbegriffe265-270
          • a) Durchbruch der Reinvermögenszuwachstheorie im Laufe der Zeit265-267
          • b) Einengung des Einkommensbegriffs des EStG iSd Markteinkommenstheorie?267-270
          • c) Zwischenergebnis270-271
      • C. Das Trugbild einer synthetischen Einkommensteuer271-304
        • 1. Der Dualismus der Einkunftsarten272-275
        • 2. Begünstigungen im Bereich der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit275-278
        • 3. Problem der Abgrenzung der Einkunftsarten untereinander vor dem Hintergrund unterschiedlicher Einkünfteermittlungsvorschriften278-281
        • 4. Einkünfte aus Kapitalvermögen281-298
          • a) Endbesteuerung – Rechtsentwicklung 1993 bis 2012281-284
          • b) Besteuerung von Kapitalerträgen nach dem BBG 2011284-288
          • c) Kritische Hinterfragung der sachlichen Rechtfertigung für die tarifliche Sonderbehandlung von Kapitalerträgen288-297
            • ca) Rechtfertigungsgründe – Überblick288-289
            • cb) Rechtsprechung des VfGH289-290
            • cc) Rechtsprechung des BVerfG und des BFH290-291
            • cd) Effiziente und vollständige Steuereinhebung291-294
            • ce) Vereinfachung294-294
            • cf) Offene Wirtschaft, freier Kapitalverkehr, Steuerwettbewerb, Verhinderung von Kapitalabfluss294-295
            • cg) Geldwertverdünnung (Inflation)295-297
            • ch) Körperschaftsteuerliche Vorbelastung297-297
            • ci) Resümee297-298
        • 5. Einkünfte aus Grundstücksveräußerungen298-302
          • a) Historische Entwicklung298-299
          • b) Die Besteuerung von Grundstücksveräußerungsgewinnen nach dem 1. StabG 2012299-302
        • 6. Resümee und Notwendigkeit einer Reform der Einkommensteuer302-304
      • D. Wie leistungsfähig sind die Maßstäbe des Rechts, um eine gerechte Lastenverteilung in der inkommensteuer herbeizuführen?304-305
        • 1. Das Unvermögen des Gleichheitssatzes, für eine gerechte Lastenverteilung zu sorgen304-305
        • 2. Die mangelnde Leistungsfähigkeit des Leistungsfähigkeitsprinzips in Österreich305-306
    • II. Das Steuergeheimnis – zwischen Vollzugsgerechtigkeit und Datenschutz306-331
      • A. Einleitung306-307
      • B. Schutz von Steuerdaten in Österreich307-319
        • 1. Verfassungsrechtlich geregelte Geheimhaltungspflichten und deren Ausnahmen307-312
          • a) Amtsverschwiegenheit nach Art 20 Abs 3 B-VG308-309
          • b) Grundrecht auf Datenschutz309-310
          • c) Auskunftspflicht310-311
          • d) Amtshilfe311-312
          • e) Zwischenzusammenfassung312-312
        • 2. Abgabenrechtliche Geheimhaltungspflicht312-317
          • a) Zweck, Historisches312-313
          • b) Überblick über § 48 a BAO313-314
          • c) Ausnahmen314-317
          • d) Zwischenzusammenfassung317-317
        • 3. Exkurs Bankgeheimnis317-319
      • C. Internationaler Austausch von Steuerdaten319-322
        • 1. Doppelbesteuerungsabkommen und Datenaustausch innerhalb der Europäischen Union320-321
        • 2. Neuere Entwicklungen – OECD Common Reporting Standards321-322
      • D. Vergleich mit anderen Ländern322-326
        • 1. Nordische Staaten322-324
        • 2. USA324-326
        • 3. Ergebnis326-326
      • E. Allgemeines zur Steuermentalität326-328
      • F. Neuere Entwicklungen zur Verbesserung der Steuermentalität328-330
        • 1. Fair Play328-329
        • 2. Transparenzportal329-330
      • G. Abschließende Würdigung330-331
    • III. Steueramnestien331-355
      • A. Einleitung331-332
      • B. Steueramnestien in Österreich332-337
        • 1. Das Steueramnestiegesetz 1983332-332
        • 2. Steueramnestie im Zuge der Einführung der Endbesteuerung für Kapitalerträge332-334
        • 3. Die gescheiterten Steueramnestiepläne von 2004334-335
        • 4. Die Steueramnestien in den Steuerabkommen mit der Schweiz und mit Liechtenstein335-337
      • C. Steueramnestien in Deutschland337-338
        • 1. Das Steuerreformgesetz 1990337-338
        • 2. Das Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit 2003338-338
        • 3. Das gescheiterte Steuerabkommen Deutschland – Schweiz338-338
      • D. Italien338-339
      • E. Die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen für Steueramnestien339-342
        • 1. Allgemeines339-340
        • 2. Judikatur des deutschen Bundesverfassungsgerichts zu Steueramnestien340-342
      • F. Verfassungskonformität der in den Steuerabkommen Ö – CH und Ö – FL vorgesehenen Steueramnestien342-347
        • 1. Die Auffassungen von Fellner und Mayr342-343
        • 2. Fragliche Qualifikation der in den Abkommen vorgesehenen Einmalzahlung: Bemessungsamnestie oder pauschale Besteuerung343-344
        • 3. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer pauschalen Abgabenbemessung344-346
        • 4. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit der in den Abkommen vorgesehenen Strafamnestien346-347
      • G. Ökonomische Auswirkungen von Steueramnestien347-350
        • H. Resümee348-350
        • Literaturverzeichnis350-355
    • Verteilungsgerechtigkeit im Sozialrecht355-355
    • I. Grundlagen355-403
      • A. Zum Untersuchungsgegenstand355-363
        • 1. Sozialrecht und erfasste Lebenslagen/Risiken355-358
        • 2. Umverteilung im Sozialrecht358-363
      • B. Sozialstaat aus Sicht der Gesellschaftswissenschaften363-374
        • 1. Auswirkungen der Sozialleistungen auf die Einkommensverteilung363-369
        • 2. Sozialstaat als Wirtschaftsfaktor369-371
        • 3. Sozialwissenschaften371-373
        • 4. Sozialphilosophie373-374
      • C. Unionsrechtliche Aspekte374-379
        • 1. Allgemeines374-378
        • 2. Voraussetzungen für Sozialsysteme aus Wettbewerbsrecht und Grundfreiheiten378-379
      • D. Verfassungsrechtliche Vorgaben – Grundlagen379-402
        • 1. Zu Pflichten zu Umverteilung380-385
          • a) Keine Sozialstaatsklausel380-381
          • b) Gleichheitssatz381-384
          • c) Kompetenztatbestände384-385
        • 2. Zu Grenzen der Umverteilung385-399
          • a) Kompetenztatbestand386-390
          • b) Gleichheitssatz390-394
          • c) Eigentumsgarantie394-396
          • d) „Versicherungsfremde“ Leistungen?396-399
          • e) Umverteilung zwischen Risikogemeinschaften399-402
        • 3. Vorgaben für Änderungen der Rechtslage402-403
    • II. Mindestsicherung403-415
      • A. Grundlagen403-404
      • B. Vorgaben pro Umverteilung?404-409
      • C. Grenzen der Umverteilung409-413
        • 1. Höhe der Leistungen409-413
          • a) Allgemeines409-411
          • b) Anrechnungen411-413
        • 2. Anforderungen an Arbeitsbereitschaft413-413
        • 3. Regress413-415
    • III. Krankenversicherung415-439
      • A. Allgemeines416-425
        • 1. Gesetzliche und private Krankenversicherung im Vergleich416-420
        • 2. Verfassungsrechtliche Grundlagen420-424
        • 3. Unionsrechtliche Grundlagen424-425
      • B. Ausgewählte Fragen425-439
        • 1. Beitragsfreie Mitversicherung425-427
        • 2. Stärkere Berücksichtigung von Risiken und Eigenverantwortung?427-435
          • a) Berücksichtigung von risikoerhöhendem Verhalten?427-430
          • b) Selbstbehalte430-435
        • 3. Höchstbeitragsgrundlage und Erwerbseinkommen als Grenzen der Beitragspflicht?435-439
        • 4. Zur Krankenanstalten-Finanzierung439-439
    • IV. Leistungen an Arbeitslose439-458
      • A. Arbeitslosengeld441-455
        • 1. Grundlagen441-442
        • 2. Finanzierung der Arbeitslosenversicherung442-445
        • 3. Anwartschaft und Arbeitslosigkeit445-446
        • 4. Arbeitswilligkeit446-451
        • 5. Höhe und Dauer des Anspruchs451-453
        • 6. Freiwillige Versicherung Selbständiger453-455
      • B. Notstandshilfe455-458
    • V. Einkommenssicherung im Alter458-480
      • A. Grundlagen458-463
      • B. Gebotene Umverteilung?463-470
        • 1. Umlageverfahren464-467
          • a) Privatvorsorge versus Kollektive Vorsorge464-465
          • b) Kapitaldeckung oder Umlageverfahren465-467
        • 2. Berücksichtigung von Familienlasten467-469
        • 3. Ansprüche bei Migration469-470
      • C. Grenzen der Umverteilung470-479
        • 1. Beitragsbezogenheit der Leistungen470-472
        • 2. Pensionsalter472-475
        • 3. Pensionsanpassung475-477
        • 4. Verschlechterungen des Pensionsrechts nur für Jüngere?477-479
      • D. Exkurs: Leistungen bei geminderter Erwerbsfähigkeit479-480
    • VI. Pflege und Betreuung480-488
      • A. Grundlagen480-483
      • B. Grenzen der Umverteilung?483-484
      • C. Mehr Umverteilung?484-486
        • 1. Sozialhilfe und Vermögen484-485
        • 2. Regress bei Angehörigen485-486
        • 3. Gebot zu mehr Kollektiver Vorsorge?486-488
    • VII. Zusammenfassung und Ausblick488-497
      • Literaturverzeichnis497-503
  • Verteilungsnormen und Verteilungsgerechtigkeit im Finanzverfassungs- und Finanzausgleichsrecht503-624
    • I. Einleitung503-504
    • II. Die Finanzverfassung als Rahmen intragouvernmentaler Verteilungsgerechtigkeit504-538
      • A. Eigenverantwortung vs Solidargemeinschaft der Gebietskörperschaften504-509
      • B. Leistungsfähigkeitsprinzip und Lastenadäquanz (§ 4 F-VG)509-510
      • C. Die verfassungsrechtliche Bedeutung paktierter Gesetzgebung510-514
      • D. Ausgleichsfunktion und Gebot gleichwertiger Lebensverhältnisse514-521
      • E. Einheit des Wirtschaftsraums521-527
      • F. Der Konnexitätsgrundsatz (§ 2 F-VG) als Verteilungsregel für staatliche Ausgaben527-533
      • G. Kompetenzneutralität der Privatwirtschaftsverwaltung und Verteilungsnormen533-536
      • H. Intransparenz als Problem von Verteilungsgerechtigkeit536-538
    • III. Die verschiedenen Verteilungsebenen des Finanzausgleichs in Österreich538-540
    • IV. Die Verteilung der Besteuerungsrechte zwischen den Gebietskörperschaften und ein möglicher Ausbau der Abgabenautonomie der Länder540-568
      • A. Die starke Stellung des Bundes in der Verteilung der Besteuerungsrechte und das Abgabenfindungsrecht der Länder540-545
      • B. Überblick über die Landes- und Gemeindeabgaben 2014545-547
      • C. Position der Länder zu einem Ausbau ihrer Abgabenhoheit547-550
      • D. Unionsrechtliche Zulässigkeit föderaler Finanzverfassungsordnungen550-556
      • E. Maßstäbe für eine Stärkung der subnationalen Abgabenautonomie556-560
      • F. Modell der Stamm- und Zuschlagsabgaben zur Stärkung der Abgabenautonomie560-563
      • G. Mögliche autonome Steuerquellen der Länder und Gemeinden563-567
      • H. Auswirkung einer Stärkung der Abgabenautonomie auf den Finanzausgleich567-568
    • V. Die Verteilung von Abgabenerträgen im österreichischen Finanzausgleichssystem568-587
      • A. Aufteilung der Abgabenertragsanteile (primärer Finanzausgleich)568-572
      • B. Transfers zwischen den Gebietskörperschaften (sekundärer Finanzausgleich)572-583
      • C. Verteilungsnormen außerhalb des Finanzausgleichsgesetzes (tertiärer Finanzausgleich)583-584
      • D. Verteilungsnormen des „grauen Finanzausgleichs“584-587
    • VI. Spezifische Maßstäbe für intragouvernmentale Verteilungsgerechtigkeit587-602
      • A. Der abgestufte Bevölkerungsschlüssel als Verwirklichung pauschaler Verteilungsgerechtigkeit588-591
      • B. Aufgabenadäquanz als Maßstab für Verteilungsgerechtigkeit591-598
      • C. Bündelung von Aufgaben- und Ausgabenverantwortung als Maßstab für Verteilungsgerechtigkeit598-600
      • D. Finanzkraftausgleich als Maßstab für Verteilungsgerechtigkeit600-602
    • VII. Lücken im Finanzausgleich durch fehlende Verteilungsnormen602-609
    • VIII. Der Finanzausgleich als Steuerungsinstrument für Verteilungsgerechtigkeit im Bundesstaat609-613
      • A. Der Stabilitätspakt und neue koordinative Aufgaben des Finanzausgleichs609-611
      • B. Verwendungsauflagen zur Steuerung und Kontrolle der Mittelverwendung611-613
    • IX. Das Fehlen eines europäischen Finanzausgleichs613-616
    • X. Schlussfolgerungen und Zusammenfassung616-624
  • Literaturverzeichnis624-629
  • Stichwortverzeichnis629-639
  • Autorenübersicht639--1
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