zeitschrift für hochschulrecht, hochschulmanagement und hochschulpolitik

Besondere Zulassungsregelungen und StEOP – eine fragwürdige Beziehung!

Issue 6, pp 161-172
ZFHR 2014, 161
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https://elibrary.verlagoesterreich.at/article/99.105005/zfhr201406016101
Abstract: § 66 Abs 1 UG bestimmt, dass in Diplom- und Masterstudien, zu deren Zulassung besondere gesetzliche Regelungen bestehen, eine StEOP mit den dort vorgesehenen insb prüfungsrechtlichen Einschränkungen nicht vorgesehen werden darf. Schon die ratio dieser „Ausschlussregel“ ist schwer verständlich; sie ist es umso weniger, als diese allgemeine Regel durch das Gesetz mehrfach durchbrochen wird. Die Universitäten sind aber insbesondere auch deshalb gefordert, weil die Zahl der Studien mit „besonderen Zugangsregeln“ in der jüngeren Zeit beständig wächst. Das führt im Verbund mit dem aus meiner Sicht übermäßigen Gebrauch des Instruments der Befristung sowohl bei den besonderen Zulassungsregelungen als auch der Studieneingangs- und Orientierungsphase dazu, dass sich der prüfungsrechtliche Status Studierender in kurzen zeitlichen Abständen mehrfach ändert.
Aufnahmeverfahren
Auswahlverfahren
besonders nachgefragte Studien
besondere Zulassungsregelungen
Eignung als Zulassungsvoraussetzung
Studieneingangs- und Orientierungsphase.

§ 14h UG
§ 54 Abs 6d UG
§ 63 Abs 1 Z 5a UG
§ 64 Abs 4 UG
§ 64 Abs 5 UG
§ 64 Abs 6 UG
§ 66 Abs 1 UG
§ 66 Abs 1a UG
§ 66 Abs 1b UG
§ 66 Abs 5 UG
§ 124b UG
§ 143 Abs 12 UG
§ 143 Abs 27 UG
§ 143 Abs 31 UG
§ 143 Abs 32 UG
§ 143 Abs 33 UG
§ 143 Abs 34 UG

ZFHR 2014, 161

Öffentliches Recht