Wirtschaftsrechtliche Blätter

„Umbrella Claims“ im Lichte der EU-Schadenersatzrichtlinie und des KaWeRÄG 2017

Issue 12, pp 675-681
WBl 2017, 675
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Durch das Kartell- und Wettbewerbsrechts-Änderungsgesetz (KaWeRÄG 2017) wurde in Österreich die EU-Schadenersatzrichtlinie umgesetzt, deren Ziel es war, die in der Praxis bestehenden Hürden bei der Geltendmachung von Kartellschadenersatzansprüchen abzubauen. Es wurde dabei jedoch verabsäumt, die schadenersatzrechtliche Haftung für Preisschirmeffekte („Umbrella Effects“), also Preiserhöhungen durch Kartellaußenseiter „im Windschatten“ des Kartells, ausdrücklich zu regeln. Trotzdem bringen die durch die Novelle neu eingeführten Regelungen auch für Preisschirm-Kläger Erleichterungen mit sich. In diesem Beitrag werden die Auswirkungen der durch das KaWeRÄG 2017 eingeführten Neuerungen auf Preisschirm-Klagen schwerpunktmäßig dargestellt.
europäisches Kartellrecht
EU-Schadenersatzrichtlinie
Kartellaußenseiter
Kartellrecht
Kartellschadenersatz
KaWeRÄG 2017
Preisschirmeffekt
Private Enforcement
Umbrella Effect

§ 37a KartG
§ 37b KartG
§ 37c KartG
KaWeRÄG 2017
RL 2014/104/EU
§ 273 ZPO

WBl 2017, 675

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