Wirtschaftsrechtliche Blätter

Verkürzter Urlaubsanspruch bei befristetem Arbeitsverhältnis?

Issue 10, pp 545-558
WBl 2017, 545
  e-Journal
Printausgabe abonnieren
https://elibrary.verlagoesterreich.at/article/99.105005/wbl201710054501
Während sich in den vergangenen Jahren eine intensive Diskussion um den Urlaubsanspruch bei Wechsel des Beschäftigungsausmaßes entsponnen hat, werden urlaubsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit befristeten Arbeitsverhältnissen kaum erörtert. Dabei mangelt es keineswegs an klärungsbedürftigen Problemstellungen. Ziel dieses Beitrages ist es, das Ausmaß des Urlaubsanspruchs iSd § 2 UrlG im Jahr des Fristablaufs (Rumpfjahr) zu bestimmen und daran anknüpfend Rechtsfolgen aufzuzeigen, die sich aus einer pflichtwidrigen Nichteinwilligung des AG in den Urlaubswunsch des AN ergeben. Die Befassung mit den dogmatischen Grundlagen des Urlaubsanspruchs fördert dabei zT Gesichtspunkte zu Tage, die auch für unbefristete Arbeitsverhältnisse relevant sind.
Aliquotierung des Urlaubsanspruchs
Austauschverhältnis
ARÄG 2000
Beendigung
Diskriminierung
Einheitstheorie
einseitiger Urlaubsantritt
Entgelttheorie
Fürsorgepflicht
Fürsorgetheorie
Fristablauf
Gleichheitssatz
inäquivalente Nebenleistungspflicht
Leistungskondiktion
stellvertretendes commodum
Synallagma
Theorie von der Doppelnatur
unionsrechtlicher Urlaubsanspruch
Unmöglichkeit
Urlaub
Urlaubsersatzleistung
Urlaubsvereinbarung
Urlaubszweck

§ 920 ABGB
§ 921 ABGB
§ 1152 ABGB
§ 1157 ABGB
§ 1162b ABGB
§ 1435 ABGB
§ 1447 ABGB
§ 17 AngG aF
§ 18 AngG aF
§ 18 AngG
§ 29 AngG
§ 3 ArbUrlG
§ 6 ArbUrlG
§ 1 AUG
§ 2b AVRAG
RL 1990/70/EG zu der EGB-UNICE-CEEP-Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge
RL 2003/88/EG: Art 7, 23
§ 2 UrlG
§ 4 UrlG
§ 9 UrlG aF
§ 10 UrlG aF
§ 10 UrlG
§ 16 UrlG

WBl 2017, 545

Allgemeines Wirtschaftsrecht