Schadensberechnung bei Anlegerschäden

Juristische Schriftenreihe; Bandnummer: 259

  • 332 Seiten
  • ISBN: 978-3-7046-7623-8
  • eISBN: 978-3-7046-7764-8
Erscheinungsdatum: 23.03.2017

Schadensberechnung bei Anlegerschäden



Durchblick im Dschungel der Schadensberechnung bei der Anlageberaterhaftung
Die Judikatur und Literatur zu den bei fehlberatenen Anlegern entstandenen Schäden sind uneinheitlich und nahezu unüberblickbar; es besteht Rechtsunsicherheit bei Anlegern und Beratern. Vor allem die bei Vermögensanlagen typischerweise auftretenden Wertschwankungen führten zu zahlreichen Problemen bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen.
In dieser Monografie werden Literatur und Rechtsprechung systematisiert und daran anknüpfend Lösungen erarbeitet. Vor allem wird der Frage nachgegangen, ob bereits vor Verkauf der ungewollten Anlage Geldersatz geltend gemacht werden kann. Die Rechtsprechung lehnt dies ab und gewährt Wertersatz grundsätzlich erst nach Verkauf der Anlage. Damit zusammenhängend wird der maßgebliche Zeitpunkt für die Schadensberechnung eingehend untersucht und ein neuer Lösungsweg präsentiert.
Der Leser findet in diesem Werk aber auch Antworten auf weitere umstrittene Fragen, wie:
- Welche Nachteile entstehen dem Anleger durch die Fehlberatung?
- Kann der Anleger seinen rechnerischen Schaden vor dem Verkauf der Anlage geltend machen?
- Wie sind die entstandenen Anlegerschäden wiedergutzumachen?
- Welcher Zeitpunkt ist für die Schadensberechnung maßgeblich?
- Wer trägt die Beweislast für das hypothetische Szenario bei richtiger Beratung?
- Wie sind Beschwichtigungen des Beraters verjährungsrechtlich zu werten?
Schadensberechnung, Anlageberaterhaftung, Schadenersatzansprüchen